Dienstag, 22. April 2014

Ein bisschen Heimweh…


Schon seit über drei Monaten sind wir nun hier oben. Auch hier zeigt sich der Frühling zaghaft. Es ist zwar noch kalt und es hat noch Schnee, aber die Sonne scheint schon von 4.30 bis 21.30 Uhr und hell ist es noch länger. Eigentlich alles ganz schön und trotzdem kommt es vor, dass uns ab und zu das Heimweh plagt. Wir würden gerne starten mit dem Einrichten von unserem zukünftigen Haus und den Garten machen und all unsere Freunde und Familie besuchen und wieder sehen. Oder schnell nach Hause anrufen ohne dass die Prepaidkarte sofort wieder leer ist… Eigentlich ist es ja gut, dass man mal merkt was man hat und wie wertvoll unser Umfeld ist. Es ist ja auch nicht so, dass wir nicht gerne hier sind. Die Natur ist so faszinierend und erfüllend. Also reissen wir uns zusammen und füllen unser Erinnerungsvermögen mit all den schönen Eindrücken und Erlebnissen und freuen uns euch bald wieder zu sehen, weil die Zeit sowieso so schnell vergeht. Und sobald wir wieder zu Hause sind werden wir Schweden wieder vermissen. HMMM…
Hier noch einige Eindrücke vom Sandsjögarden.



Sonntag, 23. März 2014

Sonne und Kälte


Nachdem wir eine lange Zeit Temperaturen zwischen -2 und +9°C und bewölkten Himmel hatten, ist es im Moment wieder kälter (nachts bis -24°) und die Sonne scheint. Und wenn sie scheint dann richtig, so fühlt es sich bei -6° an der Sonne richtig warm an.

Das Beste daran ist, dass man die Wäsche an der frischen Luft trocknen kann. Wenn es aber vom Dach runter tropft sieht es danach so aus:

 
Bis jetzt schrieben wir vor allem von Ausflügen und unserer Freizeit. Natürlich sind wir aber vor allem zum Arbeiten hier. Unsere Aufgaben sind recht vielseitig: Putzen, in der Küche und im Service helfen, Gäste betreuen, Holz schleppen und heizen, waschen und bügeln, Schnee schaufeln, Sauna einheizen, Frühstück bereitmachen und diverses mehr.


 
 

Donnerstag, 20. März 2014

Besuch aus der Schweiz


Wir hatten unseren ersten Besuch aus der Schweiz. Zwar haben wir vorwiegend Schweizer Gäste auf dem Platz hier, aber diese zwei kamen extra wegen uns. Es war speziell, so weit weg von zu Hause zu sein und trotzdem Zeit mit unseren Freunden zu verbringen. Da es in diesen Tagen gerade ruhig war konnten wir viel Zeit mit Fränzi und Nik verbringen. Wir liessen die Abende bei einem Glas Wein ausklingen, zeigten ihnen die Shopping-Meile in Storuman und hatten hitzige Diskussionen beim Bohnen tauschen beim Spiel Bonanza. Hier zum Beispiel auf dem zugefrorenen See bei herrlichem Sonnenschein.

 

Nicht immer ist das Wetter jedoch so schön. Lange hatten wir die Sonne nicht mehr gesehen oder es stürmte. Hier wirbelt starker Wind Schnee auf dem See auf.

Sonntag, 9. März 2014

Sandberg

Nach über einem Monat hier haben es Bianca und Christian endlich geschafft, den Sandberg zu besteigen. Das ist der Hausberg vom Sandsjögarden. Dank seinen 552 Metern Höhe ist er einer der höheren Berge in der Umgebung und bietet eine tolle Aussicht über viele Kilometer. Der Weg ist leicht zu finden, da man einem Schneetöffweg folgen kann. Aber Schneeschuhe sind doch von Vorteil.




Unterwegs haben wir endlich einen Elch gesehen, den ersten seit wir hier sind.

Donnerstag, 6. März 2014

Ausflug zum Storforsen

Vor einiger Zeit machten wir einen Ausflug. Zuerst musste allerdings das Auto unter 30 cm Schnee gefunden werden.


In Arvidsjaur machten wir eine Shoppingtour. Das war recht schnell erledigt, da die Anzahl Läden überschaubar ist. Anschliessend fuhren wir weiter nach Älvsbyn zum Storforsen. Das ist ein grosser Wasserfall, der auf 1/2 km verteilt über 50 Höhenmeter in die Tiefe fällt. Spektakulär ist es vor allem wenn er zugefroren ist. Das ist bei den momentan sehr milden Temperaturen um den Gefrierpunkt leider nicht der Fall, aber schön war es trotzdem.


Montag, 3. März 2014

Ein Lebenszeichen


Einige Zeit ist vergangen seit dem letzten Eintrag. Wir haben eine sehr schlechte Internet-Verbindung hier und deshalb ist es manchmal gar nicht möglich zu bloggen. Sonst ist alles in Ordnung bei uns. Zurzeit ist es ziemlich ruhig, da wir nicht sehr viele Gäste auf Platz haben. Der passende Moment also, die nähere und fernere Umgebung etwas zu erkunden. Das Wetter ist oft bewölkt und trüb. Deshalb freuen wir uns über jeden Sonnenstrahl, ist er auch noch so gefiltert.

 
Der Ausflug von Dario und Christian mit den Schneetöffs war allerdings harte Arbeit. Okay, ein bisschen Fun war auch dabei. Aber primär ging es darum, die tief verschneite und vom Winde verwehte Spur wieder zu finden und neu zu spuren. Das heisst, zu Fuss voraus gehen weil man so spürt wo es eine harte Unterlage hat, und dann mit dem Schneetöff den Fussspuren folgen. Anschliessend drehten wir natürlich noch ein paar Runden. Somit ist der Trail wieder bereit für die Hundeschlitten.


Die offiziellen „Schneetöffstrassen“ sind markiert mit roten Holzkreuzen. Sie eigenen sich ebenfalls gut als Spazierwege, je nach Zustand mit oder auch ohne Schneeschuhe.